Was bringt das Jahr an Neuigkeiten für Österreich



Was ist NEU 2013!
In der aktuellen Ausgabe finden sie Informationen über:
 

1. Pensionsinformation 2013
2. Rezeptgebühr
3. Heilbehelfe - Kostenanteil
4. Zuzahlungen bei Rehabilitations- und Kuraufenthalten
5. Service – Entgelt für die e-card
6. Befreiung von der Rundfunk und Fernsehgebühr und Zuschussleistung zum Fernsprechentgelt
7. Ausgleichstaxe

1. Pensionsinformation 2013 Pensionen

Die Pensionen werden ab 1. Jänner 2013 nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen um 1,8 % erhöht.
Pensionen mit einem Stichtag im Jahr 2012 werden erst ab 1. Jänner 2014 angepasst!
Höchstbemessungsgrundlage (auf Basis der „besten 25 Jahre“) beträgt ... € 3.792,70
Bemessungsgrundlage für Zeiten der Kindererziehung ........................ € 1.005,16

 

Richtsätze für Ausgleichszulagen Alters- und Invaliditätspensionen
für Alleinstehende ........................................................................................... € 837,63
für Ehepaare ............................................................................................... € 1.255,89
Erhöhung für jedes Kind ..................................................................................... € 129,24
Witwen- und Witwerpensionen .............................................................................. € 837,63
Waisenpensionen bis zum 24. Lebensjahr
Halbwaisen .................................................................................................... € 308,09
Vollwaisen ..................................................................................................... € 462,60
Waisenpensionen ab dem 24. Lebensjahr
Halbwaisen .................................................................................................... € 547,47
Vollwaisen ..................................................................................................... € 837,63
Höchstbeitragsgrundlage
Für den Bereich des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes (ASVG)
monatlich ................................................................................................... € 4.440,00
Für Sonderzahlungen jährlich. ............................................................................ € 8.880,00

 

Für den Bereich des Gewerblichen Sozialversicherungsgesetzes (GSVG)
und des Bauern- Sozialversicherungsgesetzes (BSVG) monatlich ...................................... € 5.180,00
Geringfügigkeitsgrenze
Für ASVG Versicherte
monatlich ..................................................................................................... € 386,80
täglich .......................................................................................................... € 29,70
für nebenberuflich neue Selbstständige nach dem GSVG ................................................. € 386,80
für hauptberuflich neue Selbstständige nach dem GSVG ................................................. € 537,78

2. Rezeptgebühr

Die Rezeptgebühr wird um 0,15 Euro auf 5,30 Euro erhöht.
Die Befreiung von der Rezeptgebühr gebührt Alleinstehenden mit einem
Einkommen bis € 837,63 und Ehepaaren mit einem Einkommen bis € 1.255,89 monatlich.
Chronisch Kranke sind von der Rezeptgebühr befreit, wenn sie als Alleinstehende
ein Einkommen von höchstens € 963,27 Euro und als Ehepaare von höchstens € 1.444,27 monatlich haben.
Diese Einkommensgrenzen erhöhen sich pro unterhaltsberechtigtem Kind um € 129,24.
Wenn ein Ausgedinge vorliegt (z.B. bei übergebener Landwirtschaft), sind die Einkommensgrenzen um 25 % bzw. 10% (bei erhöhtem Medikamentenbedarf) zu vermindern.
Das Einkommen von im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen wird angerechnet. (Ehegatte oder Lebensgefährte voll, von allen anderen Personen lediglich 12,5 Prozent).

3. Heilbehelfe – Kostenanteil

Der Kostenanteil des Versicherten beträgt bei Heilbehelfen und Hilfsmitteln mindestens € 29,60 und bei Sehbehelfen mindestens € 88,80. Für Kinder, die das 15. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und schwerstbehinderte Kinder sowie für Personen, die wegen besonderer sozialer Schutzbedürftigkeit von der Rezeptgebühr befreit sind, gibt es keine Kostenbeteiligung.

4. Zuzahlungen bei Rehabilitations- und Kuraufenthalten

Die Zuzahlungen bei Maßnahmen der Rehabilitation und bei Maßnahmen der Festigung der Gesundheit und der Gesundheitsvorsorge in der Kranken- und Pensionsversicherung bei Rehabilitationsaufenthalten sind nach der Einkommenshöhe wie folgt gestaffelt:
€ 7,24 täglich, bei einem monatlichen Bruttoeinkommen von € 837,64 bis € 1.419,01
€ 12,41 täglich, bei einem monatlichen Bruttoeinkommen von € 1.419,02 bis € 2.000,40
€ 17,58 täglich, bei einem monatlichen Bruttoeinkommen über € 2.000,40
Bei besonderer sozialer Schutzbedürftigkeit (monatliches Bruttoeinkommen unter € 837,63) ist von der Einhebung abzusehen. Die Zuzahlungen bei Rehabilitationsaufenthalten sind höchsten für 28 Tage im Kalenderjahr zu leisten.

5. Service – Entgelt für die e-card
Die Höhe des Service – Entgeltes für das Jahr 2014 beträgt € 10,30 und wird im November 2013 eingehoben. Kein Service Entgelt zahlen mitversicherte Kinder und PensionistInnen.

6. Befreiung von der Rundfunk- und Fernsehgebühr und Zuschuss zu Fernsprechentgelten

Nach Abzug der Miete und außergewöhnlicher Belastungen beträgt die Einkommensgrenze bei einem Haushalt
mit 1 Person .............................................................................................. € 938,15
mit 2 Personen ......................................................................................... € 1.406,60
für jede weitere im gemeinsamen Haushalt lebende Person ........................................... € 144,75
Bei der Ermittlung des Nettoeinkommens sind Leistungen auf Grund des
Familienlastenausgleichsgesetzes, Kriegsopferrenten, Heeresversorgungsrenten,
Opferfürsorgerenten, Verbrechensopferrenten sowie Unfallrenten und das Pflegegeld nicht anzurechnen.
Wie bisher erwirbt der Anspruchsberechtigte bei Vorlage des Bescheides das ausschließliche Recht auf eine monatliche Gutschrift auf das vom Betreiber in Rechnung gestellte Entgelt. Eine Auszahlung an den Anspruchsberechtigten ist nicht zulässig.

7. Ausgleichstaxe

Die Höhe der gemäß § 9 Abs. 2 Behinderteneinstellungsgesetz zu entrichtenden Ausgleichstaxe beträgt für das Kalenderjahr 2013 für jede einzelne Person, die zu beschäftigen wäre, für Dienstgeber mit 25 bis 99 Dienstnehmern monatlich 238 Euro, für Dienstgeber mit 100 bis 399 Dienstnehmern monatlich 334 Euro und für Dienstgeber mit 400 oder mehr Dienstnehmern monatlich 355 Euro.
 

Was ist NEU 2012! In der aktuellen Ausgabe finden sie Informationen über:

1. Pensionsinformation 2012
2. Rezeptgebühr
3. Heilbehelfe - Kostenanteil
4. Zuzahlungen bei Rehabilitations- und Kuraufenthalten
5. Service – Entgelt für die e-card
6. Befreiung von der Rundfunk und Fernsehgebühr und Zuschussleistung zum Fernsprechentgelt
7. Pflegegeld
8. Ausgleichstaxe

1. Pensionsinformation 2012:
Pensionen
Die Pensionen werden ab 1. Jänner 2012 nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen wie folgt erhöht:
bis € 3.300,-- ................................................................................................ um 2,7 %
mehr als € 3.300,-- bis zu € 5.940,-- ........................................... von 2,7 % bis 1,5 %
mehr als € 5.940,-- ....................................................................................... um 1,5 %

Pensionen mit einem Stichtag im Jahr 2011 werden erst ab 1. Jänner 2013 angepasst!

Höchstbemessungsgrundlage (auf Basis der „besten 23 Jahre“) beträgt ... € 3.675,13
Bemessungsgrundlage für Zeiten der Kindererziehung ..................................€ 961,49

Richtsätze für Ausgleichszulagen:

Alters- und Invaliditätspensionen

für Alleinstehende .......................................................................................... € 814,82
für Ehepaare ............................................................................................... € 1.221,68
Erhöhung für jedes Kind ................................................................................ € 125,72
Witwen- und Witwerpensionen ...................................................................... € 814,82
Waisenpensionen bis zum 24. Lebensjahr
Halbwaisen ................................................................................................... € 299,70
Vollwaisen ..................................................................................................... € 450,--
Waisenpensionen ab dem 24. Lebensjahr
Halbwaisen ................................................................................................... € 532,56
Vollwaisen ..................................................................................................... € 814,82

Höchstbeitragsgrundlage:
Für den Bereich des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes (ASVG)
monatlich ..................................................................................................... € 4.230,--
Für Sonderzahlungen jährlich. .................................................................... € 8.460,--
Für den Bereich des Gewerblichen Sozialversicherungsgesetzes (GSVG)
und des Bauern- Sozialversicherungsgesetzes (BSVG) monatlich ............. € 4.935,--
Geringfügigkeitsgrenze
Für ASVG Versicherte
monatlich ......................................................................................................€ 376,26
täglich .............................................................................................................€ 28,89
für nebenberuflich neue Selbstständige nach dem GSVG ...........................€ 376,26
für hauptberuflich neue Selbstständige nach dem GSVG ............................€ 537,78

2. Rezeptgebühr:

Die Rezeptgebühr wird um 0,05 Euro auf 5,15 Euro erhöht.

Die Befreiung von der Rezeptgebühr gebührt Alleinstehenden mit einem Einkommen bis € 814,82und Ehepaaren mit einem Einkommen bis € 1.221,68 monatlich.
Chronisch Kranke sind von der Rezeptgebühr befreit, wenn sie als Alleinstehende ein Einkommen von höchstens € 937,04 Euro und als Ehepaare von höchstens € 1.404,93 monatlich haben.
Diese Einkommensgrenzen erhöhen sich pro unterhaltsberechtigtes Kind um € 125,72.
Wenn ein Ausgedinge vorliegt (z.B. bei übergebener Landwirtschaft), sind die Einkommensgrenzen um 25 % bzw. 10% (bei erhöhtem Medikamentenbedarf) zu vermindern.
Das Einkommen von im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen wird angerechnet. (Ehegatte oder Lebensgefährte voll, von allen anderen Personen lediglich 12,5 Prozent).

3. Heilbehelfe – Kostenanteil:

Der Kostenanteil des Versicherten beträgt bei Heilbehelfen und Hilfsmitteln mindestens € 28,20 und bei Sehbehelfen mindestens € 84,60. Für Kinder, die das 15. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und schwerstbehinderte Kinder sowie für Personen, die wegen besonderer sozialer Schutzbedürftigkeit von der Rezeptgebühr befreit sind, gibt es keine Kostenbeteiligung.

4. Zuzahlungen bei Rehabilitations- und Kuraufenthalten:

Die Zuzahlungen bei Maßnahmen der Rehabilitation und bei Maßnahmen der Festigung der Gesundheit und der Gesundheitsvorsorge in der Kranken- und Pensionsversicherung bei Rehabilitationsaufenthalten sind nach der Einkommenshöhe wie folgt gestaffelt:

€  7,04 täglich, bei einem monatlichen Bruttoeinkommen von...€ 814,83 bis € 1.396,20
€12,07 täglich, bei einem monatlichen Bruttoeinkommen von €1.396,20 bis € 1.977,59
€17,10 täglich, bei einem monatlichen Bruttoeinkommen über................... ...€ 1.977,59
Bei besonderer sozialer Schutzbedürftigkeit (monatliches Bruttoeinkommen unter € 814,82) ist von der Einhebung abzusehen. Die Zuzahlungen bei Rehabilitationsaufenthalten sind höchsten für 28 Tage im Kalenderjahr zu leisten.

5. Service – Entgelt für die e-card:

Die Höhe des Service – Entgeltes pro Jahr beträgt € 10,--. Pensionisten, Rezeptgebührenbefreite und Kinder sind davon befreit.

6. Befreiung von der Rundfunk und Fernsehgebühr und Zuschussleistung zum Fernsprechentgelt:

Nach Abzug der Miete und außergewöhnlicher Belastungen beträgt die Einkommensgrenze
bei einem Haushalt
mit 1 Person ................................................................................................ € 912,60
mit 2 Personen ......................................................................................... € 1.368,28
für jede weitere im gemeinsamen Haushalt lebende Person .......-.............. € 140,81
Bei der Ermittlung des Nettoeinkommens sind Leistungen auf Grund des Familienlastenausgleichsgesetzes, Kriegsopferrenten, Heeresversorgungsrenten, Opferfürsorgerenten, Verbrechensopferrenten sowie Unfallrenten und das Pflegegeld nicht anzurechnen.

7. Pflegegeld:
Konzentration des Pflegegeldes beim Bund ab 1. Jänner 2012

Die Gesetzgebungs- und Vollziehungskompetenz der landesgesetzlichen Bestimmungen über Angelegenheiten des Pflegegeldwesens werden von den Bundesländern auf den Bund übertragen. Damit werden die Entscheidungsträger im Bereich des Pflegegeldes auf acht Träger reduziert.


Zuständigkeiten:
Für Anspruchsberechtigte nach dem Landespflegegesetz geht die Zuständigkeit auf die Pensionsversicherungsanstalt über.
Für pensionierte Landes- und Gemeindebeamtinnen/Landes- und Gemeindebeamte wird die Zuständigkeit auf die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter übertragen.
Für Landeslehrerinnen/Landeslehrer, land- und forstwirtschaftliche Landeslehrerinnen/Landeslehrer wird anstelle des Landeshauptmannes bzw. im Bereich des Landes Oberösterreichs anstelle des Landesschulrates die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter zuständig.
Im Bereich der Österreichischen Post AG, der Telekom Austria AG, der Österreichischen Postbus AG und des Verfassungsgerichtshofes geht die Zuständigkeit auf die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter über.

Übergangsbestimmungen:
Personen, denen zum 31. Dezember 2011 ein Pflegegeld nach den bisherigen landesgesetzlichen Regelungen rechtskräftig zuerkannt wurde, haben ab 1. Jänner 2012 einen Pflegegeldanspruch nach dem Bundespflegegeldgesetz in Höhe der bisher gewährten Stufe. Bescheide darüber müssen nicht nochmals erlassen werden.
Alle Verfahren, die am 1. Jänner 2012 noch nicht rechtskräftig abgeschlossen sind (z.B. Verfahren auf Zuerkennung oder Erhöhung des Pflegegeldes nach den bisherigen landesgesetzlichen Regelungen) müssen vom bzw. gegen den bis zum 31. Dezember zuständigen Entscheidungsträger bis zu rechtskräftigen Erledigung nach den landesgesetzlichen Regelungen zu Ende geführt werden. Das gilt auch für sozialgerichtliche Verfahren. Bis zum rechtskräftigen Abschluss dieser Verfahren bleibt der bisherige Entscheidungsträger für alle Angelegenheiten der Durchführung zuständig. Der Bund muss den Bundesländern den geleisteten Aufwand für ein ab 1. Jänner 2012 gebührendes Pflegegeld ersetzen.

Zuständigkeit für Pflegegeld von (ehemaligen) ÖBB-Mitarbeitern:
Zur Entscheidung über das Pflegegeld für Bezieherinnen/Bezieher eines Ruhe- oder Versorgungsgenusses, Übergangsbeitrages, Versorgungsgeldes, Unterhaltsbeitrages oder Emeritierungsbezuges nach der Bundesbahn-Pensionsordnung 1966 und dem Bundesbahn-Pensionsgesetzes ist ab 1. Jänner 2012 die Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau anstelle der ÖBB-Dienstleistungs-Gesellschaft mbH zuständig.

8. Ausgleichstaxe:

Die Höhe der gemäß § 9 Abs. 2 Behinderteneinstellungsgesetz zu entrichtenden Ausgleichstaxe beträgt für das Kalenderjahr 2012 für jede einzelne Person, die zu beschäftigen wäre, für Dienstgeber mit 25 bis 99 Dienstnehmern monatlich 232 Euro, für Dienstgeber mit 100 bis 399 Dienstnehmern monatlich 325 Euro und für Dienstgeber mit 400 oder mehr Dienstnehmern monatlich 345 Euro.

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